Umgang mit einem Trauma


Trauma 

Viele Menschen erleben Traumata in ihrem Leben. Manche aufgrund einmaliger Ereignisse (z.B. bei einem Unfall, einem Todesfall, einer Operation), manche durch wiederkehrende Misshandlung ( z.B. Vernachlässigung in der Kindheit oder Missbrauch). 

Um die Person zu schützen,  nimmt das Gehirn das schreckliche Ereignis nur als Splitter unvollständig auf. Aber dieser Schutz, so sinnvoll er zunächst ist, hat den Nachteil, dass das Ereignis nicht als erzählbare Erinnerung gespeichert wird. Infolgedessen versucht das Gehirn immer wieder, diese Begebenheit zu verarbeiten. Dadurch kann es u.a. zu Übererregungszeichen (z.B. unkontrollierte Wutausbrüche) und zu Flashbacks (blitzartiges Herausfallen aus der Realität in die traumatische Situation) kommen, die den Alltag beeinträchtigen. Man kann in bestimmten Situationen nicht mehr zwischen hier und jetzt, dort und damals unterscheiden. 

Der Traumatisierte und auch die ihm Nahestehenden können sich viele Reaktionen nicht erklären. Deshalb wird schnell das Urteil "unnormal / verrückt" gefällt. Sowohl von der traumatisierten Person als auch von der Umwelt. Ein fataler Kreislauf beginnt: Werden diese Symptome nicht behandelt, verschlimmern sie sich. 

 

Ziel

Ziel ist, dass der Klient ein möglichst symptomfreies Leben lebt - frei von Schlafstörungen, Schuld, Ängsten und ähnlichem. Im Gegensatz zu einem Psychotherapeuten ist nicht die Krankheit, sondern deren Auswirkungen auf den Alltag Schwerpunkt der Sitzungen.



Dauer & Kosten


Die Dauer einer Traumatherapie ist schwer abzuschätzen. Sie richtet sich nach dem Grad der Traumatisierung und der damit verbundenen Beeinträchtigung des Traumatisierten und/oder seiner Angehörigen.

Jede Sitzung kostet je 60-minütigem Termin 70€.

Termine nach Absprache